PRAXIS FÜR

PSYCHOTHERAPIE

& BERATUNG

DEPRESSION, ÄNGSTE & ZWÄNGE, PSYCHOSOMATISCHE SYMPTOMATIK, ESSSTÖRUNGEN, PERSÖNLICHKEIT, PSYCHOTISCHE SYMPTOMATIK, TRAUER UND VERLUST, BERATUNG

ZWÄNGE BEWÄLTIGEN

Zwangsgedanken | Zwangshandlungen

 

Zwangsgedanken sind Bilder, Gedanken oder Impulse, die immer wieder gegen Ihren eigenen Willen auftauchen, sehr aufdringlich erscheinen und sich trotz Ihrer intensiven Bemühungen nicht unterdrücken lassen. Sie erscheinen Ihnen fremd, spiegeln keineswegs Ihre eigene Meinung wider und wirken daher oftmals bedrohlich, abstoßend und widersinnig. Zwangsgedanken lösen unangenehme Gefühle wie Angst, Anspannung, Ekel und Unbehagen aus.

 

Beispiele: Ich könnte mir oder anderen Schaden zufügen. Ich könnte obszöne Dinge sagen. Ich könnte mich mit Krankheitserregern anstecken. Ich könnte mich oder andere vergiften.

 

Zwangshandlungen sind Verhaltensweisen oder auch Rituale, die Sie immer wieder „tun müssen“. Sie fühlen sich gezwungen dazu, obwohl Sie die Handlungen im Nachhinein als übertrieben und sinnlos ansehen. Zwangshandlungen dienen der Abwehr unangenehmer Gefühle. Sie sollen Katastrophen verhindern und Gefühle wie Angst, Schuldgefühle, Traurigkeit oder Unruhe lindern. Typisch ist, dass Widerstand dagegen gar nicht oder kaum möglich ist.

 

Beispiele: intensives Waschen und Reinigen, übertriebenes Ordnen oder Zählen, übertriebenes Horten, häufiges Wiederholen von Handlungen

 

 

Verhaltenstherapie | Wissenschaftlich fundierte Wirksamkeit

 

In der Therapie beschäftigen wir uns sehr ausführlich mit einer genauen Analyse der Zwangssymptome und den damit zusammenhängenden, prägenden lebensgeschichtlichen Ereignissen. Das Verstehen der Symbolhaftigkeit und der Bedeutung der Zwänge steht zunächst im Vordergrund. Gemeinsam erarbeiten wir, welche unbewussten innerpsychischen Konflikte dem Entstehen der Zwänge ursächlich zugrunde liegen und welche genetischen, sozialen und psychischen Faktoren ausschlaggebend dafür sind, dass die Zwangssymptome nach wie vor aufrechterhalten bleiben.
Mit spezifischen therapeutischen Methoden, die wir gemeinsam auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen, arbeiten wir dann sowohl an Ihren unbewussten inneren seelischen Konflikten, als auch ganz konkret an den Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

 

 

Selbsthilfebücher, die ich gerne empfehle…

 

Wege aus dem Zwang (Hansruedi Ambühl)

Zwangsstörungen verstehen und bewältigen.
Hilfe zur Selbsthilfe (Susanne Fricke, Iver Hand)

Frei werden von Zwangsgedanken (Hansruedi Ambühl)

Wenn Zwänge das Leben einengen (Nicolas Hoffmann, Birgit Hofmann)

Die Krankheit des Zweifelns. Wege zur Überwindung von
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen (Willi Ecker)